JuraForum.de > Urteile > OLG-FRANKFURT > Beschluss vom 14.02.2003, Aktenzeichen: 5 W 34/02
| Leitsatz: | 1. Die Regelung des § 48 BörsG in der seit 01.07.2002 geltenden Fassung (§ 49 BörsG a.F.) bedeutet trotz der Verweisung auf § 47 II 2 BörsG (§ 48 II BörsG a.F.) nicht, dass das betreffende Landgericht auch für Ansprüche aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung zuständig ist, die auf Sachverhalte außerhalb des Anwendungsbereichs der Prospekthaftung gestützt werden. Das Gleiche gilt für die Zuständigkeitsregelung in § 13 II VerkProspG. 2. Bei Ansprüchen aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung wegen falscher Prospektangaben gelten die haftungsbeschränkenden Regelungen der §§ 44, 45 BörsG (§§ 45, 46 BörsG a.F.) nicht. |
| Rechtsgebiete: | BörsG, VerkProspG |
| Vorschriften: | BörsG § 44, BörsG § 45, BörsG § 47 II, BörsG § 48, VerkProspG § 13 II, |
| Verfahrensgang: | LG Frankfurt 3/7 O 51/02 vom 01.11.2002 |
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