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JuraForum.deUrteileOLG-FRANKFURTBeschluss vom 11.08.2008, Aktenzeichen: 20 W 211/08 



OLG-FRANKFURT – Aktenzeichen: 20 W 211/08

Beschluss vom 11.08.2008


Leitsatz:1. Die Festsetzung von Regresszahlungen gegen den Betreuten wegen von der Staatskasse geleisteter Betreuervergütung setzt die Feststellung der Leistungsfähigkeit des Betreuten voraus.

2. Besteht das Vermögen des Betreuten nur aus einem Grundstück, das auf absehbare Zeit nicht verwertbar ist, so scheidet die Festsetzung einer Regresszahlung auch zum Zwecke der dinglichen Absicherung des erst bei später eintretender Leistungsfähigkeit festsetzbaren Rückgriffsanspruches durch eine Zwangshypothek aus.
Rechtsgebiete:BGB, FGG, SGB XII
Vorschriften:BGB § 1836, BGB § 1836 c, BGB § 1836 d, BGB § 1836 e, FGG § 56 g Abs. 1, FGG § 69 e, SGB XII § 90, SGB XII § 91,
Stichworte:Betreuervergütung, Staatskasse, Regress, Mittellosigkeit, Verwertbarkeit, Vermögen, Zwangshypothek, Sicherungshypothek, Hypothek,
Verfahrensgang:LG Kassel, 3 T 134/08

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