JuraForum.de > Urteile > OLG-DUESSELDORF > Urteil vom 26.09.2006, Aktenzeichen: I-24 U 185/05
| Leitsatz: | 1. Sind nicht die in der Klageschrift bezeichneten Gesellschafter einer BGB-Gesellschaft, sondern ist diese selbst bei objektiver Würdigung ihrer Prozesserklärungen als klagende Partei anzusehen, so ist einer solchen Fehlbezeichnung durch Berichtigung des Rubrums Rechnung zu tragen. 2. Stellt die in einer Honorarvereinbarung versprochene Vergütung ein unzulässiges Erfolgshonorar dar, so ist der Rechtsanwalt nach Bereicherungsgrundsätzen zu dessen Rückzahlung verpflichtet, soweit die gesetzliche Vergütung überschritten wird. |
| Rechtsgebiete: | BRAO, ZPO |
| Vorschriften: | BRAO § 49b Abs. 2, ZPO § 313 Abs. 1 Nr. 1, |
| Verfahrensgang: | LG Düsseldorf 16 O 3/05 vom 08.12.2005 |
| Rechtskraft: | ja |
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