JuraForum.de > Urteile > OLG-DUESSELDORF > Urteil vom 26.02.2008, Aktenzeichen: I-24 U 126/07
| Leitsatz: | 1. Überweist der Rechtsschutzversicherer weisungswidrig auf ein Konto des Rechtsanwalts bei einer anderen als der ihm benannten Bank, so ist nicht die empfangende Bank, sondern der Rechtsanwalt zum Ausgleich verpflichtet. 2. Das Abtretungsverbot in einem Rechtsschutzversicherungsvertrag unter Kaufleuten ist unwirksam. 3. Ein Gebührengutachten ist im Deckungsprozess zwischen Rechtsschutzversicherer und Mandanten (Versicherungsnehmer), in dem die Höhe der Rahmengebühren des Rechtsanwalt nur Vorfrage ist, nicht einzuholen. |
| Rechtsgebiete: | BGB, BRAGO, RVG, HGB, ARB 2000 |
| Vorschriften: | BGB § 812, BGB § 818, BRAGO a.F. § 12, RVG § 14, HGB § 354a, ARB 2000 § 17 Abs. 7, |
| Verfahrensgang: | LG Düsseldorf, 1 O 392/06 vom 24.05.2007 BGH, IX ZR 54/08 |
| Rechtskraft: | ja |
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