JuraForum.de > Urteile > OLG-DUESSELDORF > Urteil vom 21.02.2006, Aktenzeichen: I-24 U 22/05
| Leitsatz: | 1. Der Rechtsanwalt hat zur rechtzeitigen Erhebung einer Kündigungsschutzklage die für die Fristberechnung maßgebenden Umstände durch Befragen seines Mandanten aufzuklären. 2. Eine vorgerichtlich vom Arbeitgeber angebotene Abfindung stellt nicht ohne weiteres den Schaden des Mandanten nach verspäteter Erhebung der Kündigungsschutzklage dar. 3. Zur Schadensminderung hat sich der Mandant alsbald nach rechtskräftigem Abschluss des Kündigungsschutzprozesses um einen anderen Arbeitsplatz zu bemühen. |
| Rechtsgebiete: | BGB, KSchG, ZPO |
| Vorschriften: | BGB § 254, BGB § 611, BGB § 675, KSchG § 1a, KSchG § 9, ZPO § 287, |
| Verfahrensgang: | LG Wuppertal 3 O 108/04 vom 10.01.2005 |
| Rechtskraft: | ja |
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