JuraForum.de > Urteile > OLG-DUESSELDORF > Urteil vom 18.10.2005, Aktenzeichen: I-24 U 24/05
| Leitsatz: | 1. Der Wunsch des Mandanten, "schnell geschieden zu werden", berührt nicht die anwaltlichen Beratungspflichten wegen der Scheidungsfolgen, auch wenn der Mandant insoweit mit festen Vorstellungen an den Rechtsanwalt herantritt. 2. Der Rechtsanwalt, dem unzureichende Beratung vorgeworfen wird, darf sich nicht auf bloßes Bestreiten beschränken, sondern hat den Inhalt seiner Tätigkeit darzulegen. 3. An der Ursächlichkeit von Beratungsfehlern kann es fehlen, wenn und soweit ein Notar über die Bedeutung und Reichweite einer Scheidungsfolgenvereinbarung belehrt. |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Vorschriften: | BGB § 276, BGB § 611, BGB § 675, |
| Verfahrensgang: | LG Kleve 1 O 568/03 vom 14.01.2005 |
| Rechtskraft: | ja |
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