JuraForum.de > Urteile > OLG-DUESSELDORF > Beschluss vom 27.03.2008, Aktenzeichen: III-2 Ss 110/07 - 88/07 III
| Leitsatz: | 1. Unter Benachteiligung eines Mitglieds des Betriebsrats ist jede Schlechterstellung im Verhältnis zu anderen vergleichbaren Arbeitnehmern zu verstehen, die nicht aus sachlichen Erwägungen, sondern wegen der Amtstätigkeit erfolgt. 2. Der subjektive Tatbestand des § 119 Abs. 1 Nr. 3 BetrVG erfordert, dass sich der Täter darüber bewusst ist oder zumindest billigend in Kauf nimmt, dass die für das Mitglied des Betriebsrats nachteiligen Maßnahmen sachlich nicht gerechtfertigt sind. |
| Rechtsgebiete: | BetrVG |
| Vorschriften: | BetrVG § 119 Abs. 1 Nr. 3, |
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