JuraForum.de > Urteile > OLG-DUESSELDORF > Beschluss vom 18.11.2008, Aktenzeichen: I-24 U 19/08
| Leitsatz: | 1. Nach dem Grundsatz des sichersten Weges hat der Rechtsanwalt in einem Rechtsstreit um nachehelichen Unterhalt die in Betracht kommende Begrenzung des Anspruchs vorzutragen, auch wenn das Gericht dies ohnehin auf Grund des Klageabweisungsantrags des Rechtsanwalts zu erwägen hat. 2. Auf den Unterhalt wegen Krankheit ist die Befristungsmöglichkeit nach § 1573 Abs. 5 BGB nicht anzuwenden. 3. Der Mandant hat im Regressprozess zur Begründung seines Schadens sämtliche Umstände darzulegen, die im Ausgangsprozess gemäß § 1578 Abs. 1 S. 2 BGB vorzutragen waren und zu einer Herabsetzung des Unterhaltsanspruchs geführt hätten. |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Vorschriften: | BGB § 280, BGB § 611, BGB § 675, BGB § 1573 Abs. 5, BGB § 1578 Abs. 1, |
| Verfahrensgang: | LG Duisburg, 3 O 589/05 |
Um den Volltext vom OLG-DUESSELDORF – Beschluss vom 18.11.2008, Aktenzeichen: I-24 U 19/08 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
"OLG-DUESSELDORF - 18.11.2008, I-24 U 19/08" © JuraForum.de — 2003-2012
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum