JuraForum.de > Urteile > OLG-DUESSELDORF > Beschluss vom 14.02.2006, Aktenzeichen: I-3 W 188/05
| Leitsatz: | 1. Wird eine in Deutschland ansässige Kfz-Versicherung durch ein italienisches Gericht zur Regulierung eines Kaskoschadens aus dem Diebstahl eines Kraftfahrzeugs verurteilt, so kann die Verletzung der Vorschriften über die internationale Zuständigkeit durch das Erstgericht im Exequaturverfahren nicht auf Rüge der Versicherung nachgeprüft werden. 2. Zur Frage einer Sperrwirkung des Verbots der révision au fond (Art. 45 Abs. 2 EuGVVO) auch für die Prüfung der internationalen Zuständigkeit nach Art. 35 Abs. 1, 9 Abs. 1 b EuGVVO bei doppelwertigen Merkmalen (hier: Annahme des Erstgerichts, der Kläger habe durch Erwerb des Fahrzeugs die Rechtsstellung des ursprünglichen Versicherungsnehmers erlangt). |
| Rechtsgebiete: | EuGVVO |
| Vorschriften: | EuGVVO Art. 8, EuGVVO Art. 9 Abs. 1 b), EuGVVO Art. 34, EuGVVO Art. 35 Abs. 1, EuGVVO Art. 36, EuGVVO Art. 45, EuGVVO Art. 46, EuGVVO Art. 66 Abs. 2 a, |
| Verfahrensgang: | LG Düsseldorf 13 O 269/05 vom 01.07.2005 |
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