JuraForum.de > Urteile > OLG-DUESSELDORF > Beschluss vom 13.03.2007, Aktenzeichen: I-24 U 161/06
| Leitsatz: | 1. Mit einem gesetzwidrigen Honorarverzicht verletzt ein angestellter Rechtsanwalt zugleich Pflichten aus seinem Anstellungsverhältnis. 2. Leugnet ein angestellter Rechtsanwalt, mit einem Mandanten entgegen dessen Darstellung ein Erfolgshonorar vereinbart zu haben, so ist sein Arbeitgeber (Kanzleiinhaber) grundsätzlich gehalten, zunächst den Mandanten wegen des Honorars in Anspruch zu nehmen oder dessen Kostenerstattungsanspruch beim Gegner zu realisieren, und erst bei Fehlschlagen dieser Bemühungen berechtigt, gegen den angestellten Rechtsanwalt vorzugehen. |
| Rechtsgebiete: | BGB, BRAO |
| Vorschriften: | BGB § 241, BGB § 254, BGB § 280, BGB § 611, BRAO § 49b Abs. 1, |
| Verfahrensgang: | LG Düsseldorf 13 O 487/05 |
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