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JuraForum.deUrteileOLG-DUESSELDORFBeschluss vom 07.02.2009, Aktenzeichen: I-10 W 123/08 



OLG-DUESSELDORF – Aktenzeichen: I-10 W 123/08

Beschluss vom 07.02.2009


Leitsatz:Eine Zweitschuldnerhaftung des Gläubigers kommt in Betracht, wenn und soweit der vorläufige Insolvenzverwalter als gerichtlich beauftragter Sachverständiger nach § 22 Abs. 1 S. 2 Nr. 3, 2. Halbsatz InsO tätig geworden ist. Dann erhält dieser eine Vergütung gemäß §§ 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 1, 8, 9 Abs. 2 JVEG aus der Staatskasse; die an ihn gezahlten Beträge sind Auslagen im Sinne der GKG KV-Nr. 9005, für die die Beschränkung in § 23 Abs. 1 Satz 3 GKG nicht gilt.
Rechtsgebiete:GKG, InsO, JVEG
Vorschriften:GKG § 23 Abs. 1, InsO § 22 Abs. 1, JVEG § 1 Abs. 1, JVEG § 8, JVEG § 9 Abs. 2,
Verfahrensgang:LG Krefeld, vom 14.08.2008

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