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JuraForum.deUrteileOLG-DUESSELDORFBeschluss vom 04.05.2005, Aktenzeichen: III - 3 Ws 62/05 



OLG-DUESSELDORF – Aktenzeichen: III - 3 Ws 62/05

Beschluss vom 04.05.2005


Leitsatz:1. Für die sofortige Beschwerde gegen den Kostenfestsetzungsbeschluss in Strafsachen gilt nicht die einwöchige Einlegungsfrist des § 311 Abs. 2 StPO, sondern die zweiwöchige Notfrist des § 569 Abs. 1 S. 1 ZPO (Bestätigung der bisherigen Senatsrechtsprechung, vgl. JMBl NW 2002, 139f.).

2. Der freigesprochene Angeklagte, dessen notwendige Auslagen der Staatskasse auferlegt worden sind, hat Anspruch auf Erstattung der Wahlverteidigergebühren für zwei ihm beigeordnete Pflichtverteidiger, sofern deren Bestellung aus Gründen der gerichtlichen Fürsorge oder zur Sicherung des Verfahrensfortganges erfolgt ist.
Rechtsgebiete:StPO, ZPO, RPflG, BRAGO
Vorschriften:StPO § 464b Satz 3, StPO § 311 Abs. 2, ZPO § 91 Abs. 2 Satz 3, ZPO § 104 Abs. 3 Satz 1, ZPO § 569 Abs. 1 Satz 1, RPflG § 11 Abs. 1, BRAGO § 100 Abs. 1,
Verfahrensgang:LG Wuppertal 25 Ks 26/03 V vom 03.01.2005

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