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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht DresdenVerkündungsdatum02 / 2001 

Oberlandesgericht Dresden

Entscheidungen 02 / 2001



Insgesamt sind 15 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 13 bis 16:


OLG-DRESDEN – Urteil, U 2978/00 Kart vom 08.02.2001

Rechtsgebiete:EnWG
Leitsatz:Oberlandesgericht Dresden - Kartellsenat - Urt. v. 08.02. 2001, Az.: U 2978/00 Kart - rechtskräftig

Leitsätze:

1. § 6 Abs. 1 S. 1 EnWG gewährt einen unmittelbaren Anspruch auf Netzzugang. Der Abschluss eines Durchleitungsvertrages ist hierzu keine zwingende Voraussetzung.

2. Der Anspruch aus § 6 Abs. 1 S. 1 EnWG umfasst auch die Ermittlung der für den Durchleitungspetenten erforderlichen Abrechnungsgrundlagen.

3. Der Netzbetreiber ist zur Verweigerung des Netzzugangs nach § 6 Abs. 1 S. 2 EnWG nicht schon deshalb berechtigt, weil die Voraussetzungen für die Umsetzung der Verbändevereinbarung II noch nicht geschaffen worden sind.

4. Eine Verweigerung des Netzzugangs ist auch nicht ohne weiteres wegen des Fehlens eines Durchleitungsvertrages zwischen dem Durchleitungspetenten und dem vorgelagerten Netzbetreiber möglich.

5. Der Netzbetreiber kann die Verweigerung des Netzzugangs auch nicht mit dem Hinweis auf mögliche künftige Durchleitungsansprüche Dritter begründen.

6. Die Voraussetzungen des § 6 Abs. 3 EnWG müssen durch den Netzbetreiber im einzelnen dargelegt und nachgewiesen werden. Abstrakte Ausführungen sind auch im Rahmen eines einstweiligen Verfügungsverfahrens nicht ausreichend.

7. Der Netzbetreiber kann sich im Falle einer rechtswidrigen Verweigerung der Durchleitung nicht darauf berufen, dass zwischen ihm und den Kunden des Durchleitungspetenten allein wegen des Strombezuges ein (neuer) Versorgungsvertrag zustandegekommen ist.
Volltext: OLG-DRESDEN - Urteil, U 2978/00 Kart



OLG-DRESDEN – Urteil, 18 U 1303/00 vom 07.02.2001

Rechtsgebiete:BGB
Leitsatz:Leitsatz:

Einzelne Mitglieder einer Wohnungseigentümergemeinschaft können bei Mängeln am Gemeinschaftseigentum hinsichtlich der Schadensersatzansprüche nach § 635 BGB wegen näherer Mangelfolgeschäden (z.B. Gutachterkosten) klagebefugt sein und Leistung an sich verlangen.

Oberlandesgericht Dresden, Urteil vom 07.02.2001, Az.: 18 U 1303/00
Volltext: OLG-DRESDEN - Urteil, 18 U 1303/00

OLG-DRESDEN – Urteil, 6 U 2513/00 vom 07.02.2001

Rechtsgebiete:EGBGB
Leitsatz:Leitsatz:

Kein Anspruch des Landesfiskus auf unentgeltliche Auflassung eines für die Land- oder Forstwirtschaft genutzten Grundstückes (Schlags) aus der Bodenreform analog Art. 233 § 11 Abs. 3 i.V.m. § 12 Abs. 2 Nr. 2 c EGBGB gegen die Rechtsnachfolgerin einer LPG, der das Grundstück förmlich zugeteilt worden ist.

OLG Dresden, Urteil vom 07.02.2001, Az. 6 U 2513/00
- noch nicht rechtskräftig -
Volltext: OLG-DRESDEN - Urteil, 6 U 2513/00


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