JuraForum.de > Urteile > OLG-DRESDEN > Urteil vom 22.12.2004, Aktenzeichen: 8 U 2127/03
| Leitsatz: | Ist der zur Finanzierung des Beitritts zu einem geschlossenen Immobilienfonds durch eine Treuhänder für den Anleger geschlossene Darlehensvertrag wegen Verstoß des Geschäftsbesorgungsvertrages gegen das Rechtsberatungsgesetz unwirksam, so steht der Bank weder ein unmittelbarer Bereicherungsanspruch gegen den Anleger zu noch haftet er als Gesellschafter gemäß § 128 HGB für einen eventuellen gegen die Fondsgesellschaft gerichteten Bereicherungsanspruch der Bank. |
| Rechtsgebiete: | HGB, RBerG, BGB, VerbrKrG |
| Vorschriften: | HGB § 128, RBerG § 1, BGB § 31, BGB § 134, BGB § 171, BGB § 172, BGB § 172 Abs. 1, BGB § 177 Abs. 1, BGB § 242, BGB § 812, BGB § 812 Abs. 1 Satz 1, 1. Alt., BGB § 812 Abs. 1 Satz 1, 2. Alt., BGB § 812 Abs. 1, 1. Alt., VerbrKrG § 3 Abs. 2 Nr. 2, VerbrKrG § 9, VerbrKrG § 9 Abs. 1, |
| Stichworte: | Kein Bereicherungsanspruch der Bank gegen den Immobilienfondsanleger bei Unwirksamkeit des Darlehensvertrages wegen Verstoß des Geschäftsbesorgungsvertrages gegen das Rechtsberatungsgesetz, |
| Verfahrensgang: | LG Leipzig 4 O 4249/03 vom 28.10.2003 |
| Rechtskraft: | ja |
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