JuraForum.de > Urteile > OLG-DRESDEN > Urteil vom 19.12.2002, Aktenzeichen: 7 U 1202/02
| Leitsatz: | 1. Zur Auslegung einer "Zahlungsgarantie" eines Warenbestellers gegenüber dem Lieferanten im Hinblick auf die Zulässigkeit einer späteren Aufrechnung des Bestellers. 2. § 419 BGB in der bis zum 31.12.1998 geltenden Fassung und § 25 Abs. 1 HGB sind auf einen Unternehmenserwerb nicht anzuwenden, der zwar vor Eröffnung des Konkursverfahrens über das Vermögen des Veräußerers - hier: mit Zustimmung des vorläufigen Vergleichsverwalters - vereinbart worden ist, vom Konkursverwalter aber später nachverhandelt und unter Modifikationen bestätigt worden ist. |
| Rechtsgebiete: | BGB, HGB, GmbHG, ZPO, VglO |
| Vorschriften: | BGB § 242, BGB § 419 a.F., HGB § 25, HGB § 25 Abs. 1, HGB § 377, GmbHG § 60 Abs. 1 Nr. 5, GmbHG § 66 Abs. 1, GmbHG § 66 Abs. 5, ZPO § 92 Abs. 2 Nr. 1, ZPO § 265 Abs. 2 Satz 1, ZPO § 708 Nr. 10, ZPO § 711, VglO § 57, |
| Verfahrensgang: | LG Chemnitz 1 O 5619/99 vom 16.05.2002 |
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