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JuraForum.deUrteileOLG-DRESDENUrteil vom 18.05.2000, Aktenzeichen: 21 U 3559/99 



OLG-DRESDEN – Aktenzeichen: 21 U 3559/99

Urteil vom 18.05.2000


Leitsatz:1. Die Aufteilung des Vermögens einer ehemaligen PGH auf drei zu gründende Gesellschaften und damit die rechtsübertragende Umwandlung durch Spaltung des Vermögens auf mehrere neu zu gründende Rechtsträger ist zulässig.

2. Eine Abfindungsklausel, nach der der ausscheidende GmbH-Gesellschafter seinen Gesellschaftsanteil in drei Raten nach fünf, acht und zehn Jahren nach Kündigungserklärung erhält, ist sittenwidrig, sofern die Gesellschaft durch Umwandlung einer ehemaligen PGH entstanden ist.
Rechtsgebiete:BGB, InsO, ZPO, PGH-VO, LwAnpG, HGB, GmbHG
Vorschriften:BGB § 140, BGB § 242, BGB § 138, BGB § 723 Abs. 3, BGB § 738 Abs. 1 Satz 2, InsO § 21 Abs. 1, InsO § 21 Abs. 2 Nr. 1, InsO § 21 Abs. 2 Nr. 2, InsO § 22 Abs. 1 Satz 1, InsO § 22 Abs. 2, ZPO § 249 Abs. 2, ZPO § 240 Satz 2, ZPO § 546 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1, ZPO § 91 Abs. 1, ZPO § 708 Nr. 10, ZPO § 713, PGH-VO § 4 Abs. 3 Nr. 2, PGH-VO § 6, PGH-VO § 4 Abs. 1, PGH-VO § 5 Abs. 4, PGH-VO § 5 Abs. 2, LwAnpG § 27, HGB § 133 Abs. 3, GmbHG § 34 Abs. 3,

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