JuraForum.de > Urteile > OLG-DRESDEN > Urteil vom 17.07.2002, Aktenzeichen: 11 U 878/01
| Leitsatz: | Der Sanitärinstallateur schuldet den Einbau einer Wasserleitung, die Inhaltsstoffe in das Trinkwasser nur unterhalb der zugelassenen Grenzwerte abgibt. Der Sanitärinstallateur darf aber damit rechnen, dass der Kunde rund 120 l pro Tag Wasser entnimmt. Bleibt der Kunde dauerhaft unter dieser Entnahme und kommt es deswegen zur Ausfüllung von Metallen und Oxyden im stagnierenden Leitungsteil, liegt kein Mangel vor. |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Vorschriften: | BGB § 634 Abs. 1, |
| Stichworte: | Sanitärinstallation Wasserentnahme Entnahmemenge Ausfüllung, |
| Verfahrensgang: | LG Dresden 9 0 3481/99 vom 26.02.2001 |
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