JuraForum.de > Urteile > OLG-DRESDEN > Urteil vom 15.02.2007, Aktenzeichen: 13 U 1797/01
| Leitsatz: | 1. Geht der Schuldner eine Verpflichtung mit dem Vorsatz ein, seine Gläubiger zu benachteiligen, so ist im Regelfall anzunehmen, dass dieser Vorsatz auch im Zeitpunkt der Erfüllung dieser Verpflichtung noch fortbesteht, selbst wenn die Verpflichtung allein nicht zu einer objektiven Benachteiligung der Insolvenzgläubiger geführt hat. 2. Dieser Grundsatz gilt entsprechend für die Kenntnis des Anfechtungsgegners vom Gläubigerbenachteiligungsvorsatz des Schuldners. |
| Rechtsgebiete: | BGB, InsO, AGBG, HGB, GmbHG, AnfG |
| Vorschriften: | BGB § 288, BGB § 291 Satz 1, BGB § 404, BGB § 812, BGB § 819 Abs. 1, InsO § 129 Abs. 1, InsO § 131 Abs. 1 Nr. 1, InsO § 131 Abs. 1 Nr. 2, InsO § 133, InsO § 133 Abs. 1, InsO § 135 Abs. 2, InsO § 135 Nr. 2, InsO § 140 Abs. 1, InsO § 140 Abs. 2, InsO § 143 Abs. 1, InsO § 143 Abs. 1 Satz 2, InsO § 145 Abs. 2 Nr. 1, AGBG § 5, HGB § 128 Satz 1, HGB § 172a, HGB § 354 a, GmbHG § 32a Abs. 3, AnfG § 3, |
| Verfahrensgang: | LG Zwickau 3 O 38/00 vom 09.07.2001 |
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