JuraForum.de > Urteile > OLG-DRESDEN > Urteil vom 02.05.2002, Aktenzeichen: 7 U 2905/01
| Leitsatz: | Zuwendungen an eine juristische Person, die zur Förderung eines gemeinnützigen Zweckes errichtet wurde, stellen keine Schenkung i.S.d. § 2329 Abs. 1 BGB dar. Als Bereicherung i.S.v. §§ 516 Abs. 1, 2329 Abs. 1 BGB ist nur eine objektive und gefestigte Bereicherung anzuerkennen. Eine solche ist nicht gegeben, wenn einer Stiftung Beträge zur Förderung des Stiftungszweckes zugewandt werden. Die Beträge vermehren das treuhänderisch von der Stiftung gehaltene Vermögen, das lediglich als Durchgangseigentum anzusehen ist (vgl. dazu auch RGZ 62, 386, 391). |
| Rechtsgebiete: | BGB, ZPO |
| Vorschriften: | BGB § 516, BGB § 667, BGB § 2325, BGB § 2329, BGB § 516 Abs. 1, BGB § 671 Abs. 1, BGB § 818 Abs. 3, BGB § 2329 Abs. 1, BGB § 2329 Abs. 1 Satz 2, ZPO § 711, ZPO § 97 Abs. 1, ZPO § 543 Abs. 2, ZPO § 708 Nr. 10, ZPO § 709 Satz 2, ZPO § 543 Abs. 1 Nr. 1, |
| Verfahrensgang: | LG Dresden 9 O 106/01 |
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