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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht DresdenBeschluss vom 23.02.2006, Aktenzeichen: 2 U 122/06 

OLG-DRESDEN – Aktenzeichen: 2 U 122/06

Beschluss vom 23.02.2006


Leitsatz:Zu einem aus dem Komplementäranteil folgenden Restitutionsanspruch.
Rechtsgebiete:BGB, VermG
Vorschriften:§ 816 Abs. 1 BGB, § 816 Abs. 2 BGB, § 6 Abs. 1a S. 2 VermG
Verfahrensgang:LG Chemnitz 4 O 3088/05 vom 13.01.2006

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Weitere Entscheidungen vom OLG-DRESDEN

OLG-DRESDEN – Beschluss, 2 U 290/05 vom 16.02.2006

Zur Nichtigkeit von Jahresabschluss und Gewinnverwendungsbe- schluss einer Aktiengesellschaft wegen Überbewertung von Bilanzposten, wenn im Jahresabschluss

a) eine aus einem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit einer Tochtergesellschaft resultierende Verlustausgleichsverpflichtung nur in Höhe des im Jahresabschluss der Tochtergesellschaft festgestellten Jahresfehlbetrages passiviert worden ist, obwohl der Jahresfehlbetrag wegen einer Aktivierung von nicht existierenden Forderungen aus fingierten Rechnungen objektiv zu niedrig ausgewiesen ist;

b) eine Forderung aus dem Verkauf der Anteile der Tochtergesellschaft aktiviert worden ist, obwohl dem Anteilskäufer ein Rücktrittsrecht zustand, mit dessen Ausübung spätestens zum Zeitpunkt der Feststellung des Jahresabschlusses zu rechnen war.

OLG-DRESDEN – Beschluss, 20 UF 31/06 vom 13.02.2006

Der im Versorgungausgleichsverfahren ermittelte Ausgleichsbetrag ist unter Beachtung von § 121 Abs. 2 SGB VI zu runden; eine im Umfang der Rundungsdifferenz gegebenfalls eintretende Beeinträchtigung des Halbteilungsgrundsatzes ist nach der gesetzlichen Berechnungsvorgabe hinzunehmen.

OLG-DRESDEN – Beschluss, Ss (OWi) 955/05 vom 07.02.2006

Ein Betroffener, dem nach § 35 Abs. 1 S. 1 und S. 2 GewO die Ausübung eines Gewerbes einschließlich der Tätigkeit als Vertretungsberechtigter eines Gewerbetreibenden oder als mit der Leitung eines Gewerbebetriebes beauftragte Person untersagt ist, verstößt auch dann gegen die Untersagungsverfügung, wenn er die untersagte Tätigkeit als Geschäftsführer der im Inland errichteten Zweigniederlassung einer im europäischen Ausland gegründeten Gesellschaft (hier einer in Großbritannien gegründeten Limited) ausübt. Europäisches Gemeinschaftsrecht steht dem nicht entgegen.
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