JuraForum.de > Urteile > OLG-DRESDEN > Beschluss vom 13.08.2007, Aktenzeichen: 1 AR 45/07
| Leitsatz: | Nach den durch Art. 2 Nr. 14 des Gesetzes vom 22.06.2005 (Prospektrichtlinie-Umsetzungsgesetz)geschaffenen Übergangsvorschriften des § 18 Abs. 2 Satz 3, 4 Wertpapier-Verkaufsprospektgesetz gilt § 13 Abs. 2 Wertpapier-Verkaufsprospektgesetz in der bis zum 30.06.2005 geltenden Fassung dort, soweit es sich um Verkaufsprospekte handelt, die vor dem 01.07.2005 im Inland veröffentlicht wurden und nicht von Kreditinstituten ausgegebene Wertpapiere betreffen. Die Aufhebung des § 13 Abs. 2 Wertpapier-Verkaufsprospektgesetz durch Artikel 7 des Gesetzes zur Einführung von Kapitalanleger-Musterverfahren vom 16.08.2005 änderte die Zuständigkeitsregelung für diese Fälle nicht. § 32b ZPO ist gegenüber § 18 Abs. 2 Satz 2 bis 5 Wertpapier-Verkaufsprospektgesetz nicht vorrangig. |
| Rechtsgebiete: | Wertpapier-VerkaufsG, ZPO |
| Vorschriften: | Wertpapier-VerkaufsG § 13 Abs. 2 a.F., Wertpapier-VerkaufsG § 18 Abs. 2 Satz 2, Wertpapier-VerkaufsG § 18 Abs. 2 Satz 3, Wertpapier-VerkaufsG § 18 Abs. 2 Satz 4, Wertpapier-VerkaufsG § 18 Abs. 2 Satz 5, ZPO § 32b, |
| Verfahrensgang: | LG Leipzig 4 O 357/07 |
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