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JuraForum.deUrteileOLG-DRESDENBeschluss vom 08.12.1999, Aktenzeichen: 8 U 2462/99 

OLG-DRESDEN – Aktenzeichen: 8 U 2462/99

Beschluss vom 08.12.1999


Leitsatz:§ 138 Abs. 1 BGB (Sittenwidrigkeit eines Leasingvertrages)

1. Kalkuliert der Leasinggeber beim Vollamortisationsvertrag mit einem Restwert von 10 %, so ist der Restwert bei der Beurteilung eines auffälligen Missverhältnisses zwischen Leistung und Gegenleistung in die Sittenwidrigkeitsprüfung einzubeziehen, wenn er sich aller Voraussicht nach am Ende der Vertragslaufzeit realisieren lassen und den Gewinn des Leasinggebers steigern wird (Abgrenzung BGH, Urt. v. 11.01.1995 - VIII ZR 82/94, BGHZ 128, 255; v. 30.01.1995 - VIII ZR 316/93, NJW 1995, 1146; v. 30.01.1995 - VIII ZR 328/93, CR 1995, 527).

2. Einer sicheren "Restwerterwartung" lässt sich in diesen Fällen durch Heranziehen der abgewandelten Uniformmethode für Teilamortisationsverträge angemessen Rechnung tragen.

OLG Dresden, 8. Zivilsenat, Beschluss vom 8. Dezember 1999
Az. 8 U 2462/99
(vorgehend: LG Zwickau, Urt. v. 09.07.1999 - 3 O 2506/96)
Rechtsgebiete: BGB
Vorschriften:§ 138 Abs. 1 BGB
Stichworte:

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