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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht DresdenBeschluss vom 06.02.2008, Aktenzeichen: 2 VAs 20/07 

OLG-DRESDEN – Aktenzeichen: 2 VAs 20/07

Beschluss vom 06.02.2008


Leitsatz:1. Ein Vollstreckungshaftbefehl ist aufzuheben, wenn sich nachträglich ergibt, dass die aus einer ex-ante-Sicht seinen Erlass rechtfertigenden Umstände in Wahrheit nicht bestehen und nicht bestanden haben.

2. Zur Ermittlung der aktuellen Wohnanschrift eines aus der Strafhaft nach "unbekannt" Entlassenen ist regelmäßig eine Anfrage beim Einwohnermeldeamt am Sitz der Justizvollzugsanstalt angezeigt.
Rechtsgebiete:StPO, StVollstrO, GG, StPO, SächsMG
Vorschriften:§ 457 StPO, § 33 StVollstrO, § GG Art. 103, § 33a StPO, § 16 SächsMG
Stichworte:rechtliches Gehör, Fluchtgefahr

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