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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht CelleVerkündungsdatum06 / 2003 

Oberlandesgericht Celle

Entscheidungen 06 / 2003



Insgesamt sind 16 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 13 bis 16:


OLG-CELLE – Beschluss, 4 W 87/03 vom 12.06.2003

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Verfahrensrecht
Leitsatz:Eine sofortige Beschwerde gegen die Ablehnung der Berichtigung des Protokolls ist i. d. R. unzulässig, da die Feststellung des protokollierten Verhandlungshergangs allein Sache der anwesenden Gerichtspersonen ist.
Volltext: OLG-CELLE - Beschluss, 4 W 87/03



OLG-CELLE – Urteil, 14 U 113/02 vom 12.06.2003

Rechtsgebiete:STVO
Schlagworte:Kreuzungsunfälle
Leitsatz:Wer eine vor einer Kreuzung stehende Fußgängerampel überfährt, ohne dass ihm ein Rotlichtverstoß nachgewiesen werden kann, haftet bei Zusammenstoß mit einem wartepflichtigen Pkw auf der Kreuzung allenfalls aus Betriebsgefahr.
Volltext: OLG-CELLE - Urteil, 14 U 113/02

OLG-CELLE – Urteil, 6 U 239/02 vom 12.06.2003

Rechtsgebiete:BGB
Leitsatz:1. Eine beeinträchtigende Schenkung zu Lasten eines in einem bindend gewordenen gemeinschaftlichen Testament eingesetzten Schlusserben gem. § 2287 BGB liegt vor, wenn der überlebende Ehegatte zwei von drei zu gleichen Teilen als Schlusserben eingesetzten Kindern Wertpapiere zuwendet, weil er meint, das dritte Kind sei hinsichtlich eines ihm in dem Testament als Vorausvermächtnis zugewandten Grundstücks wegen dessen seit Errichtung des Testaments eingetretener Wertsteigerung gegenüber den anderen beiden Kindern wirtschaftlich unangemessen bevorteilt.

2. Haben Ehegatten in einem gemeinschaftlichen Testament in Ziff. 1 und 2 zunächst Regelungen über ihren Grundbesitz getroffen und sich gegenseitig als Erben eingesetzt, in Ziff. 3 ihre Kinder sodann als Schlusserben nach dem Längstlebenden eingesetzt, in Ziff. 4 und 5 weitere Verfügungen getroffen und sich in Ziff. 6 hinsichtlich ihres sonstigen (beweglichen) Vermögens gegenseitig als Erben eingesetzt, so kann das Testament dahin ausgelegt werden, dass die Eheleute ihre Kinder auch bezüglich des beweglichen Vermögens als Schlusserben einsetzen wollten, wenn die Regelung in Ziff. 3 nicht zwischen beweglichem und unbeweglichem Vermögen differenziert, das bewegliche Vermögen wertmäßig ein Vielfaches des unbeweglichen Vermögens ausmacht, und keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die Eheleute die Erbfolge bezüglich ihres beweglichen Vermögens nach dem Tod des Längstlebenden bewusst ungeregelt lassen wollten.
Volltext: OLG-CELLE - Urteil, 6 U 239/02

OLG-CELLE – Beschluss, 1 Ws 203/03 vom 10.06.2003

Rechtsgebiete:StVollzG
Leitsatz:Ein Anspruch auf Taschengeld nach § 46 StVollzG besteht nicht, wenn der Gefangene aus von ihm zu vertretenden Gründen in den geschlossenen Vollzug verlegt wird und aus vollzugsorganisatorischen Gründen dort zunächst nicht beschäftigt werden kann.
Volltext: OLG-CELLE - Beschluss, 1 Ws 203/03


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