JuraForum.de > Urteile > OLG-CELLE > Urteil vom 21.12.2006, Aktenzeichen: 13 U 118/06
| Leitsatz: | Ein Augenarzt handelt grundsätzlich nicht unlauter, wenn er im Einzelfall einem Patienten, der nach dem Ergebnis der von ihm durchgeführten Untersuchung ein Brille benötigt, ermöglicht, sich aus einem in der Praxis vorhandenen Bestand von Musterbrillenfassungen eines Augenoptikunternehmens ein Brillengestell auszusuchen, wenn er anschließend dem Augenoptikunternehmen die augenärztliche Verordnung sowie die Werte der Pupillendistanz, des Hornhaut-Scheitel-Abstands und des Abstands zwischen Brillenscharnier und Ohrmuschel mitteilt, und die Brillenlieferung des Augenoptikunternehmens an den Patienten vermittelt. |
| Rechtsgebiete: | UWG, NdsBOÄ |
| Vorschriften: | UWG § 3, UWG § 4 Nr. 11, NdsBOÄ § 3 Abs. 2, NdsBOÄ § 34 Abs. 5, |
| Verfahrensgang: | LG Hannover 26 O 130/05 vom 16.05.2006 |
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