JuraForum.de > Urteile > OLG-CELLE > Urteil vom 13.03.2003, Aktenzeichen: 11 U 132/02
| Leitsatz: | 1. Ein Handelsvertreter haftet dem Anleger für eine vermeintliche Falschberatung nicht direkt, weil in der Regel nur ein Beratungsverhältnis zwischen dem Finanzdienstleister und dem Anleger zustand kommt. 2. Übergibt in einer derartigen Konstellation der Anleger dem Handelsvertreter Geld zur Weiterleitung an die Gesellschaft, bei der das Geld angelegt werden soll, liegt kein Auftragsverhältnis zwischen Anleger und Handelsvertreter vor. |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Vorschriften: | BGB § 276, BGB § 667 a.F., |
| Stichworte: | Vertragsrecht, Anlageberatungsvertrag, |
| Verfahrensgang: | LG Lüneburg 2 O 101/01 vom 28.03.2002 |
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