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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht CelleUrteil vom 07.06.2000, Aktenzeichen: 3 U 148/99 

OLG-CELLE – Aktenzeichen: 3 U 148/99

Urteil vom 07.06.2000


Leitsatz:1. Der Rechtsanwalt ist schon auf Grund des Gebotes des sichersten Weges verpflichtet, ihm vom Mandanten übermittelte Informa-tionen so rechtzeitig vorzutragen, dass diese Informationen, soweit sie erheblich sind, vom erkennenden Senat berücksichtigt werden können und müssen und nicht die Gefahr besteht, dass der Vortrag wegen Verspätung zurückgewiesen würde.

2. Eine Haftung des Rechtsanwalts für fehlerhafte rechtliche Beurteilungen eines Gerichts kommt jedenfalls dann nicht in Betracht, wenn der Anwalt keine Möglichkeit hatte, der möglicherweise irrigen Rechtsauffassung des Gerichts entgegenzuwirken.

3. Die Haftung des in Regress genommenen Anwalts setzt zunächst eine die Ausgangsentscheidung mitverursachende Pflichtverletzung voraus. Nur und soweit diese feststeht, obliegt dem Regressgericht die Prüfung, wie bei pflichtgemäßem Handeln des Anwalts das Ausgangsverfahren richtigerweise hätte entschieden werden müssen.
Rechtsgebiete:BRAO
Vorschriften:§ 43 BRAO

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OLG-CELLE – Urteil, 3 U 148/99 vom 07.06.2000

1. Der Rechtsanwalt ist schon auf Grund des Gebotes des sichersten Weges verpflichtet, ihm vom Mandanten übermittelte Informa-tionen so rechtzeitig vorzutragen, dass diese Informationen, soweit sie erheblich sind, vom erkennenden Senat berücksichtigt werden können und müssen und nicht die Gefahr besteht, dass der Vortrag wegen Verspätung zurückgewiesen würde.

2. Eine Haftung des Rechtsanwalts für fehlerhafte rechtliche Beurteilungen eines Gerichts kommt jedenfalls dann nicht in Betracht, wenn der Anwalt keine Möglichkeit hatte, der möglicherweise irrigen Rechtsauffassung des Gerichts entgegenzuwirken.

3. Die Haftung des in Regress genommenen Anwalts setzt zunächst eine die Ausgangsentscheidung mitverursachende Pflichtverletzung voraus. Nur und soweit diese feststeht, obliegt dem Regressgericht die Prüfung, wie bei pflichtgemäßem Handeln des Anwalts das Ausgangsverfahren richtigerweise hätte entschieden werden müssen.

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