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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht CelleBeschluss vom 25.03.2002, Aktenzeichen: 2 W 9/02 

OLG-CELLE – Aktenzeichen: 2 W 9/02

Beschluss vom 25.03.2002


Leitsatz:1. Das Insolvenzgericht hat nach Feststellung der Berechtigung zur Stellung eines Antrags auf Einberufung der Gläubigerversammlung nach § 75 Abs. 1 InsO kein Ermessen bei der Entscheidung der Frage, ob es dem Antrag nachkommt; ein besonderes Rechtsschutzbedürfnis für den Antrag ist nicht nachzuweisen.

2. Hat das Insolvenzgericht Schwierigkeiten bei der Aufstellung der Tagesordnung für eine von einem Gläubiger beantragte Gläubigerversammlung, so muss es durch Nachfrage bei dem antragstellenden Gläubiger klären, welche Tagesordnungspunkte die Gläubigerversammlung behandeln soll.

3. Bei der Feststellung der Tagesordnung für eine auf Antrag eines Gläubigers einzuberufende Gläubigerversammlung darf das Gericht sich nicht ausschließlich an dem Wortlaut des Antrag des Gläubigers orientieren, sondern muss vielmehr auch dessen erkennbaren Willen berücksichtigen.
Rechtsgebiete:InsO
Vorschriften:§ 75 InsO
Verfahrensgang:LG Hannover 20 T 2051/01
AG Hannover 909 IN 63/00

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