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JuraForum.deUrteileNIEDERSAECHSISCHES-OVGUrteil vom 10.09.2008, Aktenzeichen: 13 LB 208/07 



NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Aktenzeichen: 13 LB 208/07

Urteil vom 10.09.2008


Leitsatz:Ein Einbürgerungsbewerber kann sich nicht mehr gemäß § 12 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 StAG auf den Besitz eines Reiseausweises nach Art. 28 GFK berufen, wenn sein Asylstatus vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge widerrufen oder zurückgenommen ist. Die Verbindlichkeit der Entscheidung über den Asylantrag ist bereits vor Eintritt der Bestandskraft des Widerrufs oder der Rücknahme entfallen (§ 73 Abs. 2c AsylVfG).
Rechtsgebiete:AsylVfG, StAG
Vorschriften:AsylVfG § 73 Abs. 2c, StAG § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4, StAG § 12 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6,
Stichworte:Einbürgerung, Widerruf der Asylanerkennung,
Verfahrensgang:VG Braunschweig, 5 A 309/06 vom 04.06.2007

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