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JuraForum.deUrteileNIEDERSAECHSISCHES-OVGUrteil vom 08.07.2004, Aktenzeichen: 1 KN 184/02 

NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Aktenzeichen: 1 KN 184/02

Urteil vom 08.07.2004


Leitsatz:1. Läßt sich das Maß der baulichen Nutzung in einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan nur aus dem Lageplan ohne Maßangaben entnehmen, kann eine starke Verkleinerung des Lageplans (hier: 4,3 cm = 46,2 m) und die Stärke der Begrenzungslinien der bebaubaren Fläche zu Ungenauigkeiten führen, die zur Unbestimmtheit des Bebauungsplans führen.

2. Der als Satzung beschlossene vorhabenbezogene Bebauungsplan darf keine gegenüber dem Vorhaben- und Erschließungsplan engeren Festsetzungen treffen, wohl aber weitere.
Rechtsgebiete:BauGB, NGO
Vorschriften:BauGB § 1 VI, BauGB § 12, BauGB § 12 II, BauGB § 13 Nr. 2, BauGB § 214 II Nr. 2, BauGB § 8 II, NGO § 6 IV 1, NGO § 55c III, NGO § 55c IV,
Stichworte:Abwägung, Bebauungsplan, vorhabenbezogener, Bebauungsplan, Änderung nach Auslegung, Durchführungsvertrag, Entwicklungsgebot, Festsetzung des Bebauungsplans, Bestimmtheit der, Heilung von Verfahrensfehlern, Stadtbezirksrat, Anhörung, Vorhaben- und Erschließungsplan, vorhabenbezogener Bebauungsplan, keine Bindung an BauNVO,

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