JuraForum.de > Urteile > NIEDERSAECHSISCHES-OVG > Beschluss vom 31.01.2008, Aktenzeichen: 10 ME 274/07
| Leitsatz: | Eine Aufenthaltserlaubnis nach § 31 Abs. 1 AufenthG kann nur bei Vorliegen der allgemeinen Regelerteilungsvoraussetzungen nach § 5 AufenthG verlängert werden. Die Ausländerbehörde kann bei ihrer Entscheidung über die Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 31 Abs. 1 AufenthG nicht von den Voraussetzungen des § 5 Abs. 1 Nr. 2 AufenthG absehen; § 27 Abs. 3 Satz 2 AufenthG ist in diesen Fällen (zur Begründung eines eigenständigen, vom Zweck des Familiennachzugs unabhängigen Aufenthaltsrechts des Ehegatten) nicht anwendbar (noch offen gelassen: OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 14. September 2007 - 18 E 881/07 -, juris). Zu den Anforderungen eines Ausnahmefalls von § 5 Abs. 1 Nr. 2 AufenthG. |
| Rechtsgebiete: | AufenthG, EMRK, GG |
| Vorschriften: | AufenthG § 5 Abs. 1 Nr. 2, AufenthG § 27 Abs. 3 S. 2, AufenthG § 31 Abs. 1 S. 1, EMRK Art. 8 Abs. 1, GG Art. 6, |
| Stichworte: | Ausnahmefall (Aufenthaltserlaubnis), Ausweisungsgrund, Eigenständiges Aufenthaltsrecht des Ehegatten, Regelerteilungsvoraussetzungen, |
| Verfahrensgang: | VG Hannover, 10 B 4009/07 vom 10.12.2007 |
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