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JuraForum.deUrteileNIEDERSAECHSISCHES-OVGBeschluss vom 27.11.2006, Aktenzeichen: 1 MN 148/06 

NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Aktenzeichen: 1 MN 148/06

Beschluss vom 27.11.2006


Leitsatz:Setzt eine Gemeinde in einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan ein Sondergebiet für einen Möbelmarkt mit über 25.000 qm Gesamtverkaufsfläche fest, kann einer nur 8 km entfernten Nachbargemeinde regelmäßig die Antragsbefugnis für einen gegen den Bebauungsplan gerichteten Normenkontrollantrag nicht abgesprochen werden.

Zur Reichweite der den Gemeinden in § 2 Abs. 2 Satz 2, 2. Alt. BauGB 2004 durch Ziele der Raumordnung zugewiesenen Funktionen im Rahmen der Antragsbefugnis.
Rechtsgebiete:BauGB, BauNVO, LROP Nds 2002, NROG
Vorschriften:BauGB § 1 IV, BauGB § 2 II 1, BauGB § 2 II 2, BauNVO § 11 III, LROP Nds 2002, NROG § 17,
Stichworte:Anpassungspflicht, Antragsbefugnis, Einzelhandel, großflächiger, Landesraumordnungsprogramm, Mittelzentrum, Möbelmarkt, Schwellenwert, Sondergebiet, Ziele der Raumordnung,

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