JuraForum.de > Urteile > NIEDERSAECHSISCHES-OVG > Beschluss vom 23.04.2009, Aktenzeichen: 11 ME 478/08
| Leitsatz: | Die Rechtmäßigkeit der Grundverfügung ist im Vollstreckungsverfahren grundsätzlich nicht erneut zu überprüfen. Die Festsetzung und Beitreibung von Zwangsmitteln (hier Zwangsgeld nach § 67 Nds. SOG) setzt auch bei der Vollstreckung von Untersagungsverfügungen das Bestehen einer Wiederholungsgefahr voraus. |
| Rechtsgebiete: | GlüStV, NGlüSpG, Nds SOG |
| Vorschriften: | GlüStV § 9 Abs. 1 Nr. 3, GlüStV § 9 Abs. 2, NGlüSpG § 22 Abs. 4 S. 2, Nds SOG § 64 Abs. 1, Nds SOG § 65, Nds SOG § 65 Abs. 2, Nds SOG § 67, Nds SOG § 67 Abs. 2, |
| Stichworte: | Sportwette: Zwangsgeld (Beitreibung), Sportwette: Zwangsgeld (Festsetzung), Unterlassung: Zwangsvollstreckung (Wiederholungsgefahr), Zwangsvollstreckung: Unterlassung (Wiederholungsgefahr), Zwangsvollstreckung: vollziehbarer Bescheid, |
| Verfahrensgang: | VG Hannover, 10 B 5575/08 vom 03.12.2008 |
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