JuraForum.de > Urteile > NIEDERSAECHSISCHES-OVG > Beschluss vom 18.07.2007, Aktenzeichen: 10 LA 233/05
| Leitsatz: | Die Begünstigte gemeinschaftsrechtlicher Agrarförderung kann sich nicht auf die Einhaltung der einjährigen Rücknahmefrist nach §§ 10 Abs. 1 Satz 1 MOG, 48 Abs. 4 Satz 1 VwVfG berufen, weil das Gemeinschaftsrecht insoweit die Voraussetzungen abschließend regelt, unter denen der Beihilfeempfänger Vertrauensschutz geltend machen kann. Zur Frage der Beweislast nach § 11 MOG. Maßgeblich für die Einhaltung der Vierjahresfrist des § 11 MOG ist der Zeitpunkt des Erlasses des Rücknahme- und Rückforderungsbescheids der zuständigen Behörde. |
| Rechtsgebiete: | MOG, VO (EG) Nr. 2419/2001, VO (EWG) Nr. 3887/92, VwVfG |
| Vorschriften: | MOG § 10 Abs. 1 S. 1, MOG § 11, VO (EG) Nr. 2419/2001 Art. 49 Abs. 4, VO (EWG) Nr. 3887/92 Art. 14 Abs. 4, VwVfG § 48 Abs. 4 S. 1, |
| Stichworte: | Agrarförderung, Beweislast, Beweisvereitelung, Rückforderung Agrarförderung, Vertrauensschutz Agrarförderung, |
| Verfahrensgang: | VG Oldenburg 12 A 202/03 vom 13.09.2005 |
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