NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Aktenzeichen: 2 LA 283/10

Beschluss vom 12.08.2011


Leitsatz:1. Bei der Bemessung der Länge des Schulwegs ist die fußläufige Strecke zwischen der Haustür der Wohnung des Schülers und dem auf dem Schulweg nächsten, von dem Schüler benutzbaren Eingang des Schulgebäudes, in dem der Unterrichtsmittelpunkt des Schülers liegt, maßgeblich.2. Die satzungsmäßig für die Schuljahrgänge 5 bis 10 der Sekundarstufe I der Regelschule undifferenziert festgelegte Mindestentfernung von 4 km ist mit höherrangigem Recht vereinbar.3. Zu der Frage, ob der Schulweg des Schülers in verkehrlicher und sonstiger Hinsicht besonders gefährlich ist (hier: verneint).
Rechtsgebiete:VwGO
Vorschriften: § 1 VwGO, § 5 VwGO, § 10 VwGO, § 86 VwGO, § 122 VwGO, § 124 VwGO

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