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JuraForum.deUrteileNIEDERSAECHSISCHES-OVGBeschluss vom 07.03.2006, Aktenzeichen: 11 ME 217/05 



NIEDERSAECHSISCHES-OVG – Aktenzeichen: 11 ME 217/05

Beschluss vom 07.03.2006


Leitsatz:Wird für jeden tatsächlich in Anspruch genommenen Kurzzeitpflegeplatz unabhängig vom Einkommen /Vermögen des Heimbewohners vom Landkreis ein Zuschuss (idR ein Investitionskostenzuschuss) gewährt (sog. nachschüssige Förderung), handelt es sich um eine institutionelle objektbezogene Förderung iSd § 9 SGB XI.

Über diese Förderung hinausgehende zusätzliche Investitionskosten können vom Heim gegenüber den Heimbewohnern gem.§ 82 Abs. 3 SGB XI nur mit Zustimmung der zuständigen Landesbehörde geltend gemacht werden.

Für Klagen auf Zustimmung ist (ebenso wie für Klagen auf Feststellung, dass eine Zustimmung nicht erforderlich ist, § 82 Abs. 4 SGB XI) der Rechtsweg zu den Sozialgerichten gegeben.
Rechtsgebiete:HeimG, NPflG, SGB XI
Vorschriften:HeimG § 17, NPflG § 13, NPflG § 10, SGB XI § 82, SGB XI § 82 III, SGB XI § 82 IV, SGB XI § 9,
Stichworte:bewohnerbezogener Aufwendungszuschuss, Eingestreute Kurzzeitpflege, Investitionskosten,
Verfahrensgang:VG Osnabrück 6 B 5/05 vom 21.06.2005

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