JuraForum.de > Urteile > NIEDERSAECHSISCHES-OVG > Beschluss vom 01.11.2007, Aktenzeichen: 4 LB 577/07
| Leitsatz: | 1. Dem Anspruch auf Leistungen nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 AsylbLG steht nicht entgegen, dass der Ausländer den Asylantrag unter einem falschen Namen gestellt hat. 2. Die Leistungsberechtigung nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 AsylbLG entfällt nicht, wenn der Ausländer den Asylantrag gestellt hat, um Sozialleistungen zu erlangen. 3. Der Anspruch auf Leistungen nach § 1 Abs. 1 Nr. 4 AsylbLG ist nicht davon abhängig, dass dem Ausländer die Duldung zu Recht erteilt worden ist. |
| Rechtsgebiete: | AsylbLG, SGB X |
| Vorschriften: | AsylbLG § 1, AsylbLG § 1 a, AsylbLG § 3, AsylbLG § 6, SGB X § 45, SGB X § 50, |
| Stichworte: | Asylbewerber, Asylbewerberleistungsgesetz, Aufenthaltsgestattung, Ausländer, Duldung, Ermessen, Ermessensfehler, falsche Identität, falscher Name, Passpapiere, Rückforderung, Rücknahme, Staatsangehörigkeit, |
| Verfahrensgang: | VG Stade 3 A 2084/05 vom 01.06.2006 |
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