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JuraForum.deUrteileLandesarbeitsgericht Schleswig-HolsteinVerkündungsdatum08 / 2007 

Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein

Entscheidungen 08 / 2007



Insgesamt sind 9 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Beschluss, 3 TaBV 26/07 vom 24.08.2007

Rechtsgebiete:ArbGG
Schlagworte:Interessenausgleich - Bundesagentur für Arbeit - Einigungsstelle
Leitsatz:Das Vermittlungsersuchen des Betriebsrats an den Vorstand der Bundesagentur für Arbeit hindert nicht die Anrufung der Einigungsstelle durch den Arbeitgeber.
Volltext: LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN - Beschluss, 3 TaBV 26/07



LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Beschluss, 2 Ta 220/07 vom 23.08.2007

Rechtsgebiete:ZPO, ArbGG
Schlagworte:Prozesskostenhilfe, Ratenzahlung, Beschluss, Zustellung
Leitsatz:Hat das Arbeitsgericht Prozesskostenhilfe mit Einschränkungen (Ratenzahlung, teilweise Versagung) durch verkündeten Beschluss bewilligt, ist es zumindest erforderlich, bei der Verkündung der betroffenen Partei auch Gründe der einschränkenden Bewilligung sowie die Rechtsmittelbelehrung mitzuteilen und das Protokoll der Sitzung zuzustellen. Geschieht dies nicht, so beginnt die Beschwerdefrist 5 Monate nach Verkündung des Beschlusses zu laufen (§ 569 Abs. 1 S. 2 ZPO).
Volltext: LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN - Beschluss, 2 Ta 220/07

LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Beschluss, 1 Ta 120/07 vom 15.08.2007

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Prozesskostenhilfe - Unvollständiger Erklärungsvordruck - Anlagen
Leitsatz:Nach der ständigen Rechsprechung des Landesarbeitsgerichts ist im Bewilligungsverfahren der Prozesskostenhilfe grundsätzlich nachträgliches Vorbringen im Beschwerdeverfahren nicht mehr zu berücksichtigen, es sei denn, die Verspätung ist hinreichend entschuldigt. Eine Ausnahme gilt dann, wenn besondere Belastungen im Vordruck nicht aufgeführt sind, sich diese jedoch unschwer aus den der Erklärung beigefügten Belegen ergeben und der Antragsteller das spätestens bis zum Erlass des Beschlusses über eine Abhilfe klarstellt. In diesem Fall ist dem Antragsteller aufzugeben, eine berichtigte Erklärung vorzulegen und aufgrund dieser Erklärung über den Antrag zu entscheiden.
Volltext: LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN - Beschluss, 1 Ta 120/07

LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Beschluss, 1 Ta 111/07 vom 14.08.2007

Rechtsgebiete:BetrVG, RVG
Schlagworte:Gegenstandswert - Betriebsverfassungsrecht - Zustimmungsersetzungsverfahren bei Einstellung - vorläufige personelle Maßnahme
Leitsatz:Für das Verfahren gemäß § 100 BetrVG (vorläufige personelle Maßnahme) ist grundsätzlich der halbe Ausgangswert gemäß § 23 Abs. 3 RVG als Gegenstandswert anzusetzen (Änderung der Rechtsprechung des LAG Schleswig-Holstein, z.B. Beschl. vom 07.07.2003 - 2 Ta 105/03 -; vom 29.07.2003 - 2 Ta 152/03 -).
Volltext: LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN - Beschluss, 1 Ta 111/07


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