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JuraForum.deUrteileLandesarbeitsgericht Schleswig-HolsteinVerkündungsdatum04 / 2007 

Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein

Entscheidungen 04 / 2007



Insgesamt sind 6 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Beschluss, 1 Ta 178/06 vom 27.04.2007

Rechtsgebiete:RVG
Schlagworte:Gegenstandswert - Antrag auf Ersetzung der Zustimmung zur außerordentlichen Kündigung eines Betriebsratsmitglieds
Leitsatz:Abweichend von der bisherigen Rechtsprechung des Landesarbeitsgerichts ist bei einem Antrag auf Ersetzung der Zustimmung zur außerordentlichen Kündigung eines Betriebsratsmitglieds wegen der zumindest teilweisen Präjudizialität der Streitwert gemäß § 23 Abs. 3 RVG in Anlehnung an § 42 Abs. 4 GKG in Höhe von zwei Bruttomonatsgehältern festzusetzen.
Volltext: LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN - Beschluss, 1 Ta 178/06



LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Beschluss, 6 TaBV 41/06 vom 18.04.2007

Rechtsgebiete:BetrVG
Schlagworte:Einblick in die Listen über die Bruttolöhne und -gehälter, Aufschlüsselungspflicht
Leitsatz:Das Einblicksrecht erstreckt sich auf alle Lohnbestandteile unabhängig von ihrem individuellen oder kollektiven Charakter. Der Arbeitgeber hat das Bruttoentgelt nach seinen einzelnen Bestandteilen (z. B. Grundgehalt, Überstundenvergütung, Gratifikationen, Sondervergütungen, Zulagen, Prämien usw.) aufzuschlüsseln.
Volltext: LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN - Beschluss, 6 TaBV 41/06

LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Beschluss, 4 TaBV 66/06 vom 12.04.2007

Rechtsgebiete:BetrVG
Schlagworte:Versetzung - vorübergehend - anderes Unternehmen - Konzerntatbestand
Leitsatz:1. Auch der vorübergehende Einsatz in einem anderen Unternehmen kann eine mitbestimmungspflichtige Versetzung sein.

2. Dies ist dann der Fall, wenn der Arbeitnehmer in einem Tätigkeitsbereich für seinen Arbeitgeber tätig wird. Ein solches zuzurechnendes Tätigwerden ist auch dann anzunehmen, wenn der Arbeitnehmer auf Initiative des Arbeitgebers und in dessen Interesse vorübergehend in einem anderen (Konzern-) Unternehmen arbeitet.
Volltext: LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN - Beschluss, 4 TaBV 66/06

LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Urteil, 6 Sa 160/06 vom 04.04.2007

Rechtsgebiete:BAT, Landesverordnung, LBG
Schlagworte:Beihilfeberechtigung, Rückwirkung
Leitsatz:Durch Art. 1 der Landesverordnung zur Aufhebung der Beihilfeverordnung ist die Beihilfeberechtigung in den nicht von den Übergangsregelungen des Art. 2 genannten Fällen für nach dem 01.01.2004 eingetretene Beihilfefälle wirksam ausgeschlossen.
Volltext: LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN - Urteil, 6 Sa 160/06


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