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JuraForum.deUrteileLandesarbeitsgericht Schleswig-HolsteinVerkündungsdatum01 / 2005 

Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein

Entscheidungen 01 / 2005



Insgesamt sind 12 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Beschluss, 2 Ta 14/05 vom 27.01.2005

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Prozesskostenhilfe, Rechtsanwaltsbeiordnung, ausdrücklicher Antrag
Leitsatz:Eine Partei, bei der die Voraussetzungen für die Bewilligung der Prozesskostenhilfe vorliegen, ist berechtigt, sobald ihr Gegner anwaltlich vertreten ist, ihrerseits Beiordnung eines Rechtsanwalts nach § 121 Abs. 2 ZPO zu beantragen.

Beantragt die Partei lediglich, ihr Prozesskostenhilfe zu bewilligen, ohne auch anzugeben, ob sie Beiordnung wünscht, so kann in einem Verfahren, das nicht Anwaltsprozess ist, nicht unterstellt werden, dass zugleich auch Beiordnung eines Rechtsanwalts beantragt wird.
Volltext: LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN - Beschluss, 2 Ta 14/05



LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Beschluss, 2 Ta 17/05 vom 24.01.2005

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Insolvenz, Unterbrechung, Rubrumsänderung, Zeitpunkt der Rubrumsänderung, Betroffenheit der Masse
Leitsatz:Wird während eines laufenden Kündigungsrechtsstreits das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Arbeitsgebers eröffnet, so wird dadurch der Rechtsstreit gemäß § 240 ZPO unterbrochen, da der Kündigungsrechtsstreit die Insolvenzmasse betrifft. Eine Fortsetzung des Rechtsstreits ist daher nur möglich, wenn das Verfahren nach den für das Insolvenzverfahren geltenden Vorschriften aufgenommen oder das Insolvenzverfahren beendet wird. Vor Aufnahme des Insolvenzverfahrens ist eine Änderung der Beklagtenbezeichnung dahingehend, dass Beklagter der Insolvenzverwalter ist, unzulässig.
Volltext: LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN - Beschluss, 2 Ta 17/05

LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Urteil, 4 Sa 428/04 vom 20.01.2005


LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Urteil, 3 Sa 296/04 vom 19.01.2005

Rechtsgebiete:HGB, EGHGB, ZPO, BetrAVG, BGB
Schlagworte:Firmenfortführung, Endloshaftung, Nachhaftungsbegrenzung, Altarbeitgeber, Kommanditist, Insolvenz, Verjährung, Übergangsvorschrift, Verjährungsfrist, lex specialis
Leitsatz:1. Die einjährige Verjährungsregelung des Art. 37 Abs. 1 Satz 2 EGHGB ist bei Ansprüchen auf monatliche Leistungen aus der betrieblichen Altersversorgung als lex specialis gegenüber § 18a Satz 2 BetrAVG in Verbindung mit § 195 BGB (dreijährige Verjährungsfrist) einzuordnen.

2. Die vertragliche oder betriebsverfassungsrechtliche Vereinbarung einer Haftungsbegrenzung (Enthaftung) des früheren, nicht ausgeschiedenen Firmeninhabers bei Firmenfortführung bzw. bei Wechsel des persönlich haftenden Gesellschafters zum geschäftsführenden Kommanditisten ist jedenfalls dann unwirksam, wenn der Firmenübernehmer/ die neue Personengesellschaft nie Arbeitgeber des Versorgungsgläubigers geworden ist, weil der versorgungsberechtigte Arbeitnehmer schon vor der Firmenübertragung ausgeschieden ist. Andernfalls würde im Falle der Insolvenz des Firmenübernehmers unter Verstoß gegen §§ 7, 17 Abs. 3 BetrAVG eine unzulässige Lücke zu Lasten des Betriebsrentners entstehen.
Volltext: LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN - Urteil, 3 Sa 296/04


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