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JuraForum.deUrteileLAG-SCHLESWIG-HOLSTEINBeschluss vom 19.07.2004, Aktenzeichen: 2 Ta 153/04 



LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Aktenzeichen: 2 Ta 153/04

Beschluss vom 19.07.2004


Leitsatz:Ein Arbeitnehmer, der nach der Sachlage lediglich eine Rechenoperation benötigt, um seine Forderung gegen den Arbeitgeber zu ermitteln, hat im Rahmen der Prozesskostenhilfebewilligung nicht ohne Weiteres Anspruch auf Beiordnung eines Rechtsanwaltes nach § 121 Abs. 2 ZPO. Es ist zulässig, die Partei auf die Hilfe der Rechtsantragsstelle zu verweisen.

Art. 20 Abs. 1 GG gebietet es nicht, jedem Rechtssuchenden mit Prozesskostenhilfe einen Rechtsanwalt beizuordnen.
Rechtsgebiete:ZPO, ArbGG, GG
Vorschriften:ZPO § 121, ArbGG § 11a, GG Art. 20 Abs. 1,
Stichworte:Prozesskostenhilfe, Anwaltsbeiordnung, Erforderlichkeit, Mutwilligkeit, Chancengleichheit,
Verfahrensgang:ArbG Elmshorn 4 Ca 930 c/04 vom 17.05.2004

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