JuraForum.de > Urteile > LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN > Beschluss vom 08.08.2006, Aktenzeichen: 2 Ta 116/06
| Leitsatz: | Ein sog. Schleppnetzantrag ist bei der Wertfestsetzung nicht gesondert zu berücksichtigen. Wird neben einer Kündigungsschutzklage Vergütung für die Zeit nach Ablauf der Kündigungsfrist eingeklagt, so werden die ersten 3 Monate wegen wirtschaftlicher Identität mit dem Feststellungsantrag nicht wertmäßig berücksichtigt. |
| Rechtsgebiete: | GKG, ZPO |
| Vorschriften: | GKG § 42 Abs. 4, ZPO § 3, ZPO § 5, |
| Stichworte: | Wertfestsetzung, Schleppnetzantrag, Weiterbeschäftigungsantrag, Zahlungsklage, wirtschaftliche Identität, |
| Verfahrensgang: | ArbG Lübeck 3 Ca 289/06 vom 22.05.2006 |
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