JuraForum.de > Urteile > LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN > Beschluss vom 07.05.2008, Aktenzeichen: 6 TaBV 7/08
| Leitsatz: | 1. Die Vereinbarung einer Vertragsstrafe für den Fall der Zuwiderhandlung gegen eine Unterlassungspflicht steht der Zulässigkeit einer Zwangsvollstreckung nach § 890 ZPO grundsätzlich nicht entgegen. Privatrechtliche Sanktionen und vollstreckungsrechtliche Ahndung können nebeneinander bestehen. 2. Etwas anderes kann gelten, wenn die Vertragsstrafenregelung einen ausdrücklichen Verzicht auf die Möglichkeit, den Weg des § 890 ZPO zu beschreiten, enthält. |
| Rechtsgebiete: | BetrVG, ZPO, ArbGG |
| Vorschriften: | BetrVG § 23 Abs. 3, ZPO § 890, ArbGG § 85, |
| Stichworte: | Ordnungsgeld, Androhung, Unterlassung, Zwangsvollstreckung, |
| Verfahrensgang: | ArbG Kiel, 5 BV 62a/07 vom 13.12.2007 |
Um den Volltext vom LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN – Beschluss vom 07.05.2008, Aktenzeichen: 6 TaBV 7/08 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
Sie lesen gerade das Thema "LAG-SCHLESWIG-HOLSTEIN - 07.05.2008, 6 TaBV 7/08" © JuraForum.de — 2003-2013
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum