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JuraForum.deUrteileLandesarbeitsgericht NürnbergVerkündungsdatum11 / 2003 

Landesarbeitsgericht Nürnberg

Entscheidungen 11 / 2003



Insgesamt sind 2 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


LAG-NUERNBERG – Beschluss, 9 Ta 154/03 vom 27.11.2003

Rechtsgebiete:BRAGO
Schlagworte:Kein überschießender Wert bei Freistellungsvereinbarung
Leitsatz:Wird mit der Freistellungsvereinbarung in einem den Kündigungsrechtsstreit beendenden Vergleich kein zuvor geführter Streit der Parteien über die Beschäftigung bzw. Entgeltzahlung einer Nichtbeschäftigung während der Kündigungsfrist beigelegt, ist es nicht ermessensfehlerhaft, wenn das Arbeitsgericht diesbezüglich keinen überschießenden Vergleichswert festsetzt.
Volltext: LAG-NUERNBERG - Beschluss, 9 Ta 154/03



LAG-NUERNBERG – Beschluss, 9 Ta 190/03 vom 27.11.2003

Rechtsgebiete:ArbGG
Schlagworte:Streitwert bei Kündigungsschutz, allgemeiner Feststellungsantrag und Antrag auf künftige Gehaltszahlung, Ermessen des Arbeitsgerichts
Leitsatz:1.

Dem Arbeitsgericht steht bei der Festsetzung ein Ermessensspielraum zu, der nur auf Ermessensfehler zu überprüfen ist. Das Landesarbeitsgericht hat keine eigene, hiervon unabhängige Ermessensentscheidung zu treffen (ständige Rechtsprechung des LAG Nürnberg).

2.

Ein neben dem Antrag auf Feststellung, dass das Arbeitsverhältnis durch eine bestimmte Kündigung nicht aufgelöst worden ist, gestellter allgemeiner Fortbestehensantrag ist nach Sinn und Zweck des § 12 Abs. 7 S. 1 ArbGG nicht werterhöhend anzusetzen.

3.

Stellt der Kläger neben den Feststellungsanträgen Antrag auf künftige Zahlung monatlichen Gehaltes, so ist es nicht zu beanstanden, dass das Arbeitsgericht den Wert dieses Streitgegenstandes in denjenigen Fällen, in denen über die Höhe des Gehalts nicht gestritten wird und in denen das Bestehen oder Nichtbestehen des Anspruches auf Zahlung der künftigen Gehälter allein vom Ausgang des Feststellungsantrages abhängt, durch den Wertrahmen des § 12 Abs. 7 S. 1 ArbGG begrenzt. Da wirtschaftliche Identität mit dem Feststellungsantrag vorliegt, wirkt der Zahlungsanspruch nicht werterhöhend.
Volltext: LAG-NUERNBERG - Beschluss, 9 Ta 190/03


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