JuraForum.de > Urteile > LAG-NUERNBERG > Urteil vom 10.01.2006, Aktenzeichen: 6 Sa 238/05
| Leitsatz: | Stützt ein Arbeitgeber die Verdachtskündigung im Wesentlichen darauf, der Kunde habe die vom Arbeitnehmer mitgenommene Ware nicht bestellt, muss im Rahmen seiner Aufklärungspflicht nicht nur der Kunde, sondern, wenn nach den Angaben des Arbeitnehmers seine Ehefrau die Bestellung entgegengenommen und an ihn weitergeleitet hat, auch die Ehefrau des Arbeitnehmers angehört werden. |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Vorschriften: | BGB § 626, |
| Stichworte: | Verdachtskündigung, Aufklärungspflicht, |
| Verfahrensgang: | ArbG Würzburg 11 Ca 1129/04 A vom 14.12.2004 |
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