JuraForum.de > Urteile > LAG-NUERNBERG > Urteil vom 06.07.2005, Aktenzeichen: 9 (6) Sa 120/03
| Leitsatz: | Die Unwirksamkeit einer Versetzungsmaßnahme des Arbeitgebers im Rahmen dessen Direktionsrechts muss zwar nicht in entsprechender Anwendung der §§ 2, 4 7 KSchG binnen drei Wochen geltend gemacht werden aber dennoch zeitnah. Ein jahrelanges Untätigbleiben des Arbeitnehmers führt zur Verwirkung des Rechts, die Unwirksamkeit der Versetzungsmaßnahme gerichtlich geltend zu machen. |
| Rechtsgebiete: | BAT, BGB |
| Vorschriften: | BAT § 12, BGB § 242, |
| Stichworte: | Versetzung, |
| Verfahrensgang: | ArbG Würzburg 3 Ca 1044/02 S vom 15.01.2003 |
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