JuraForum.de > Urteile > LAG-NUERNBERG > Beschluss vom 21.07.2005, Aktenzeichen: 9 Ta 137/05
| Leitsatz: | Bei der Festsetzung des Gegenstandswertes mehrerer in einem Verfahren beantragter Zustimmungsersetzungen gemäß § 99 Abs. 4 BetrVG und Feststellungen gemäß § 100 Abs. 2 Satz 3 BetrVG sind die wirtschaftlichen Auswirkungen und verfahrensrechtlichen Besonderheiten ausreichend zu berücksichtigen. Dies führt bei nur kurzzeitigen personellen Einzelmaßnahmen zu einer deutlichen Reduzierung des Hilfswertes in § 23 Abs. 3 Satz 2 RVG pro Einzelmaßnahme (bis zu 1/8 bzw. 1/16). |
| Rechtsgebiete: | RVG, BetrVG |
| Vorschriften: | RVG § 33, BetrVG § 99, BetrVG § 100, |
| Stichworte: | Festsetzung des Gegenstandswertes, Zustimmungsersetzung, Feststellungen gem. § 100 Abs. 2 S. 3 BetrVG, |
| Verfahrensgang: | ArbG Nürnberg 12 BV 151/04 vom 10.05.2005 |
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