JuraForum.de > Urteile > LAG-NIEDERSACHSEN > Urteil vom 18.11.2008, Aktenzeichen: 13 Sa 912/08
| Leitsatz: | 1. Ist im Personalrat nur eine Gruppe vertreten, gibt es keine Gruppenangelegenheiten. Gemäß § 28 Abs. 1 NPersVG ist die/der Personalratsvorsitzende allein vertretungsberechtigt. 2. Die Erklärung des Personalrats, zur Kündigung keine Stellungnahme abgeben zu wollen, beendet das Mitbestimmungsverfahren nach § 68 Abs. 2 NPersVG. 3. Mängel in der Beschlussfassung des Personalrats sind seinem Verantwortungsbereich zuzurechnen und haben keine Auswirkungen auf die Wirksamkeit der Kündigung. |
| Rechtsgebiete: | NPersVG, BetrVG, KSchG |
| Vorschriften: | NPersVG § 28, NPersVG § 32, NPersVG § 68 Abs. 2, BetrVG § 102, KSchG § 1 Abs. 2, KSchG § 1 Abs. 3, |
| Stichworte: | Mitbestimmung - Kündigung, |
| Verfahrensgang: | ArbG Oldenburg, 6 Ca 82/07 vom 13.02.2008 |
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