JuraForum.de > Urteile > LAG-MUENCHEN > Urteil vom 31.01.2005, Aktenzeichen: 11 Sa 900/04
| Leitsatz: | Der Verzicht auf künftige Versorgungsansprüche muss eindeutig und zweifelsfrei zum Ausdruck gebracht werden. Allgemeine Ausgleichsformulierungen reichen nicht aus. Dies gilt nicht nur bei sog. Ausgleichsquittungen; die vom Bundesarbeitsgericht entwickelten Grundsätze sind auch anzuwenden, wenn ein Vertrag, durch den die Parteien das zwischen ihnen bestehende Arbeitsverhältnis neu regeln wollen, in einer "Präambel" eine allgemeine Abgeltungsklausel enthält. |
| Rechtsgebiete: | BGB, BetrAVG, ArbGG |
| Vorschriften: | BGB § 242, BGB § 613 a, BGB § 613 a Abs. 1, BGB § 613 a Abs. 1 Satz 1, BetrAVG § 1 b Abs. 1, BetrAVG § 2 Abs. 6, BetrAVG § 3 Abs. 1, BetrAVG § 30 f Abs. 1 Nr. 1, ArbGG § 64 Abs. 1, ArbGG § 64 Abs. 2 b), |
| Verfahrensgang: | ArbG München 9 Ca 2415/03 vom 29.04.2004 |
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