JuraForum.de > Urteile > LAG-MUENCHEN > Urteil vom 19.07.2007, Aktenzeichen: 3 Sa 34/07
| Leitsatz: | 1. Ein Tarifvertrag für arbeitnehmerähnliche Personen bei einer Rundfunkanstalt kann nicht auf das Merkmal der einem Arbeitnehmer vergleichbaren sozialen Schutzbedürftigkeit verzichten, weil er dann den Beurteillungsspielraum überschreiten würde, der den Tarifvertragsparteien zusteht und der sich am gesetzlichen Leitbild des § 12a TVG orientieren muss. Ein Tarifvertrag kann die gesetzlichen Merkmale des Begriffs der arbeitnehmerähnlichen Person konkretisieren und ausgestalten, aber nicht völlig von ihnen absehen (im Anschluss an BAG 15.02.2005, Az 9 AZR 51/04). 2. Der Anspruch auf Ausgleichszahlung nach Ziff. 4.3 des Tarifvertrags für arbeitnehmerähnliche Personen beim Bayerischen Rundfunk vom 25.05./03.06.1992 setzt voraus, dass bereits während des dort geregelten Bezugszeitraums Arbeitnehmerähnlichkeit im Sinne des Tarifvertrages vorgelegen hat. |
| Rechtsgebiete: | TVG, TV |
| Vorschriften: | TVG § 12a, TV für arbeitnehmerähnliche Personen beim Bayerischen Rundfunk, |
| Stichworte: | Arbeitnehmerähnliche Person bei Rundfunkanstalt, |
| Verfahrensgang: | ArbG München 4a Ca 10136/06 vom 27.11.2006 |
Um den Volltext vom LAG-MUENCHEN – Urteil vom 19.07.2007, Aktenzeichen: 3 Sa 34/07 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
"LAG-MUENCHEN - 19.07.2007, 3 Sa 34/07" © JuraForum.de — 2003-2012
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum